​​​​BGH Edelstahlwerke

BGH Edelstahlwerke – Perspektiven einer Unternehmensentwicklung

Gummersbach: Rommert Verlag Dezember 2012
372 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, zwei Lesebändchen
ISBN 978-3-941276-05-5
Ladenpreis: 29,80 Euro

Erhältlich über den lokalen Buchhandel sowie online, beispielspielsweise über amazon.de.

Resonanz

„Das hochwertige Buch ist eine bislang in Deutschland wohl einmalige Aufarbeitung eines überaus erfolgreichen Stücks Montangeschichte der Bundesrepublik.“ (Sächsische Zeitung, 12. Dezember 2012)

„Den Winterhagers gelang mit kluger Firmenstrategie und Mut zum Risiko etwas, was der Treuhandanstalt 1992 unmöglich schien: die erfolgreiche Sanierung eines bei der Übernahme maroden Edelstahlherstellers.“ (Dresdner Neueste Nachrichten, 21. Januar 2013)

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 „Ich habe bis jetzt noch nie unternehmerisches Handeln so plastisch dargestellt gefunden“ (Prof. Michael Kittner. Er war Professor für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Kassel und daneben fast 25 Jahre lang Justiziar der IG Metall.)

Inhalt

Am 1. Januar 1993, rund zweieinhalb Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands, erwarb die BGH mit Sitz in Siegen die SEW mit deren Betriebsteilen in Freital und Lugau. Ein Jahr zuvor hatte sie bereits aus dem Chemiekombinat Leuna die sogenannte „Feuerschmiede“ erworben, mit dem Ziel, diese zu einem selbstständig am Markt operierenden Schmiedebetrieb zu entwickeln.

Fast alle Experten aus Wirtschaft und Industrie und auch die meisten Mitarbeiter glaubten nicht an einen Erfolg des Vorhabens. Zu hoch schienen die Hindernisse, die einer Sanierung im Wege standen:

  • Die Infrastruktur der Industriegelände war marode.
  • Die Gebäude waren heruntergekommen.
  • Die Maschinen und Anlagen waren verschlissen.
  • Die angestammten Märkte im Osten waren zusammengebrochen.
  • Die entmutigten Belegschaften sollten dramatisch reduziert werden.
  • In den ersten Jahren unter markt­wirtschaft­lichen Bedingungen waren Millionenverluste angehäuft worden, die zuletzt sogar den Umsatz überstiegen.

Wer konnte da ernsthaft an einen wirtschaftlichen Erfolg des Vorhabens glauben?

Die Zweifler haben nicht recht behalten. Zwanzig Jahre nach dem Start dieser „Mission impossible“ ist die BGH heute eines der wenigen Unternehmen von internationalem Rang, dessen Holding ihren Sitz in den neuen Bundesländern hat.

Das Buch umfasst vier Teile:

  • Teil 1: Erlebnisberichte (Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung aus dem Westen sowie Betriebs- bzw. Abteilungsleiter aus dem Osten) (160 S.)
  • Teil 2: Interview mit Rüdiger Winterhager (70 S.)
  • Teil 3: Stationen im Sanierungs­prozess (54 Seiten)
  • Teil 4: Porträts aller Unternehmen der BGH-Gruppe (54 Seiten)

Folgende Dateien können Sie als pdf öffnen: Inhaltsverzeichnis sowie Vorwort.

Beispielseiten

Beispielseiten finden Sie hier:

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Der Herausgeber

Ulrich Mignon, Jahrgang 1940, war unter anderem Leiter der Abteilung Organisation beim Vorstand der IG Metall in Frankfurt und dort unter anderem zuständig für den organisatorischen Aufbau der IG Metall in den neuen Bundesländern. Ab 1990 war er stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stahl- und Walzwerke Riesa AG, 1991 wurde er Vorstandsmitglied der ORSTA-Hydraulik AG in Leipzig und 1993 Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Sächsische Edelstahlwerke GmbH. 2003 folgte der Eintritt in den Ruhestand, von 2010 bis 2012 war nochmals für die BGH tätig, und zwar als Projektkoordinator „Aufbau eines Historischen Archivs der BGH-Unternehmensgruppe“.

Anmerkung für Buchhändler

Sie können den Titel über KNV beziehen.

Folgenden Aushang können Sie gern ausdrucken und zur Verkaufsförderung nutzen:

Aushang DIN A4
Informationen zum BGH-Buch im DIN A4-Format

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frank-Michael Rommert, Telefon (0 22 61) 9 15 54 77.